Bagher Ahmadi in der Hauptrolle in:

von Éric-Emmanuel Schmitt
Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Er war schon immer da, der Ladenbesitzer an der Ecke. Er bewegt sich nie, festgewachsen wie eine Pflanze, zwischen Putzmitteln und Konservendosen. Wer ist der seltsame Monsieur Ibrahim, der einzige Araber in der jüdischen Straße?

Jeden Tag hat der elfjährige Moses Angst, beim Klauen erwischt zu werden. Aber wie sonst soll er über die Runden kommen, allein mit seinem in Trauer eingelegten Vater, einem Rechtsanwalt ohne Fälle? Gerade jetzt, wo Moses ein Mann werden will und Geld sparen muss für die käuflichen Mädchen in der Rue de Paradis? Was soll’s, Monsieur Ibrahim ist ja nur ein Araber.
Doch wer Gedanken hören kann, wie Monsieur Ibrahim, den kann man so leicht nicht täuschen. Er stellt Moses zur Rede. Erstens sei er kein Araber, er komme vom Goldenen Halbmond, und zweitens, wenn Moses schon klauen wolle – dann bitte zukünftig nur bei ihm. Obendrein verrät er ihm noch Tausende von Tricks, seinem Vater heimlich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was ist das nur für ein seltsamer Mensch, dieser Monsieur Ibrahim? Er zeigt Moses eine Welt, die noch voller und bunter ist als die Regale des kleinen Kolonialwarenladens.

Der Buch- und Theaterautor Éric-Emmanuel Schmitt schuf mit Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, einen tragikomischen Road Trip durch Europa zu den spirituellen Wurzeln des Islam. Für die Bezirke inszeniert den Stoff der junge Regisseur Jan Gehler, dessen Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs Tschick am Staatsschauspiel Dresden zum Radikal-jung-Festival nach München eingeladen wurde und mit über 200 Vorstellungen zum Publikumshit avancierte. Von 2013 bis 2016 war er Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden. Weitere Arbeiten führten ihn u. a. ans Thalia Theater Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus und Staatstheater Stuttgart.

 © Barbara Palffy
© Barbara Palffy

AVO | Abschlussjahrgang 2020

© Marco Sommer
© Marco Sommer

Der Abschlussjahrgang Schauspiel 2020 der MUK präsentiert sich mit seinem Programm für die zentralen ZAV-Vorsprechen bereits in Wien!


23. Oktober, 19 Uhr
24. Oktober, 11 Uhr
MUK.theater, Johannesgasse 4a, 1010
Eintritt frei, begrenzte Zählkarten gibt es ab sofort über das Studiengangsmanagement (+43 66460647532 / s.singer@muk.ac.at) oder bei unseren Portier*innen in der Johannesgasse.
Außerdem auch am 25. Oktober um 13 Uhr in der Anton Bruckner Uni Linz.


Mit:
Felix Erdmann, Helena Gossmann, Zelal Kapcik, Anna Kiesewetter, Stefan Kuk, Tobias Resch, Enrico Riethmüller, Helena Sigal


Zentrale Vorsprechen der SKS:
11. November, 15 Uhr
Probebühne U2 Residenztheater München
-
13. November, 10 Uhr
Rheinisches Landestheater Neuss
-
14. November, 20:40 Uhr
Studiotheater BAT der HfS Ernst Busch Berlin


Szenische Einrichtung: Estera Stenzel
Musikalische Begleitung: Erke Duit

Die Bakchen | Burgtheater

©APA/HANS PUNZ
©APA/HANS PUNZ

Das vermutlich letzte vollendete Drama des letzten der drei großen Autoren der griechischen Klassik, einer der Grundtexte des europäischen Theaters, eröffnet die neue Direktion am Burgtheater. In ihm steht für die Stadtgesellschaft und ihre Verfassung viel auf dem Spiel. Dionysos, der „kommende Gott“, dessen Rückkehr Euripides beschreibt, verspricht Gemeinschaft und Identität, Orientierung und Gefolgschaft – mithin die Befreiung von individueller Verantwortung und moralischen Fesseln und die Lizenz zu ungezügelter Gewaltausübung gegen seine Gegner. Die Bakchen sind eine grundlegende Studie über den Einbruch des Irrationalen in eine säkulare Gesellschaft und rühren mit der Wucht antiker Dramatik an eine der Grundfragen unserer Zeit.

Regisseur und Bühnenbildner Ulrich Rasche arbeitet zum ersten Mal am Burgtheater. Mit seinen monumentalen Bühnenmaschinen, dem konsequenten Einsatz von Musik und großen Chören, sowie der strengen Fokussierung seiner Inszenierungen auf die Sprache hat er sich in den letzten Jahren einen bedeutenden Namen gemacht.

 

Die Studierenden der MUK Zelal Kapcik, Anna Kiesewetter und Tobias Resch, sowie Absolventen der MUK wirken bei dieser Inszenierung mit.  

 

 

Termine finden Sie hier

Randale und Liebe

© MUK/Schauspiel
© MUK/Schauspiel

Er herrscht, fordert, mahnt, tröstet, ermutigt oder fehlt. Er setzt Ansprüche und in seinen Augen wollen wir bestehen. Unser Vater prägt uns mehr, als es uns bewusst sein mag. Welche Rolle spielt der Vater in unserem Leben? Darf er Liebe verhindern und Eifersucht schüren? Wie wurden wir durch ihn geprägt? Brauchen wir die Konflikte mit ihm, um an ihnen zu wachsen und wie gehen wir damit um? Was wollen Väter heute selbst weitergeben? Diesen Fragen wird auf spielerische Art und Weise anhand der multiplen Vater-Konflikte in Schillers Kabale und Liebe nachgegangen.

 

Eine Kooperation des 2. Jahrgangs Schauspiel und des Jungen Volkstheaters Wien mit SchülerInnen der AHS Rahlgasse.

 

Leitung: Constance Cauers, Frank Panhans & Theresia Ladstätter

 

am 24.5. um 18:00 und um 20:00 im Volx Margareten

am 27.6. in Linz beim "Schäxpir Festival"

und am 17.8./18.8 beim "Hin und Weg Festival" in Litschau

Lara Sienczak: "Bester Nachwuchs" mit Nestroy-Preis geehrt

© Michael Seirer
© Michael Seirer

Unsere Studienkollegin Lara Sienczak erhält für ihre Darstellung der Sophie Scholl in „Die Weiße Rose“ im Theater der Jugend den Wiener Theaterpreis NESTROY in der Kategorie „Bester Nachwuchs“. Auch Martina Rösler und Sophia Hörmann, beide Absolventinnen des Studiengangs Tanz, erhielten eine Auszeichnung.

In der Nacht von 17. November 2018 wurde bereits zum 19. Mal der NESTROY – Der Wiener Theaterpreis im Theater an der Wien verliehen. Seit dem Jahr 2000 werden mit dem NESTROY-Preis besondere Leistungen an den Wiener und anderen österreichischen Bühnen ausgezeichnet. Der Preis wird von einer Fachjury in 13 Kategorien aus insgesamt 39 Nominierten vergeben.
Erneut wurde eine Studentin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit dieser begehrten Auszeichnung prämiert. Mit Lara Sienczak konnte bereits zum dritten Mal in den letzten vier Jahren ein/e Studierende/r des Studiengangs Schauspiel die Jury als „Bester Nachwuchs“ überzeugen. Prämiert wurde sie für ihre Rolle als Sophie Scholl in Die Weiße Rose, einer Produktion des Theater der Jugend unter der Regie von Petra Wüllenweber.

„Als Rektor gratuliere ich unserer Schauspielstudentin Lara Sienczak und den beiden Tanz-Absolventinnen Martina Rösler und Sophia Hörmann für ihrem Erfolg. Mit der Prämierung erkennt die NESTROY-Jury die Leistungen unserer Studierenden und nicht zuletzt die Qualität unserer Lehre an der MUK an.“, so Andreas Mailath-Pokorny, Rektor der MUK.

Auch wir gratulieren recht herzlich!

Studierende in Produktionen

 

 

Vorsprechen

an der MUK

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