Armin Bardel
Armin Bardel

Heinrich der Fünfte

von Ignace Cornelissen

 

 

Dschungel Wien

 

Regie: Frank Panhans

Ausstattung: Vanessa Achilles-Broutin

Regieassistenz: Elisabeth Niklas

 

 

 

Mit: Florian Appelius, Anatol Käbisch, Naemi Latzer, Maresi Riegner und Anna Woll.

 

Seit Heinrich der Fünfte König von England geworden ist, benimmt er sich wie ein braver Junge. er tut viel für sein Land und geht jeden Sonntag in die Kirche. Doch der junge König hat ein Problem: seine Burg ist kaputt. Die Heizung ist kaputt, der Wasserhahn tropft und es regnet ins Schlafzimmer. Und er hat kein Geld, um dies zu reparieren. Also muss sich Heinrich etwas einfallen lassen. Ein Blick ins Buch der Geschichte verrät ihm: Frankreich hat irgendwann einmal zu England gehört. Und die Franzosen, die haben Geld! Und eine schöne Prinzessin: Katharina von Frankreich. Nur heiratete die leider nicht Heinrich den Fünften, sondern einen entfernten Cousin. Heinrich gibt sich aber so schnell nicht geschlagen: mit seinen Soldaten bringt er Krieg, Feuer und Vernichtung über das Land. Und zerstört dabei auch die Burg der Franzosen.

 

In diesem rasant erzählten Stück werden Sandburgen gebaut und wieder vernichtet. Die Weltpolitik wird zum Kinderspiel. Jeder beharrt auf seinem Recht und will sich gegen das Rad der Geschichte wehren. Der Erzähler beharrt jedoch auf seinen Fortgang der Ereignisse: er weiß, wohin Rechthaberei und Zerstörungswut führen können.

 

Ignace Cornelissen erzählt mit Sprachwitz und vielen Wortgefechten Shakespeare berühmtes Königsdrama "Heinrich V." für die Jüngsten. Ein Theaterereignis über zwei eigenwillige Königskinder, die sich am Schlachtfeld der Geschichte ein unerbittliches Duell liefern, bevor sie sich wirklich begegnen und Frieden schließen können.

 

© Armin Bardel

 

 

Vorsprechen

an der MUK

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