Stephan Wagner

 

Stephan Wagner studierte Filmregie und Drehbuch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film & Fernsehen (Filmakademie Wien) in Wien. Seine in diesem Zeitraum entstandenen Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt. Höhepunkt war 1998 die Einladung seines Abschlussfilms „Der Hausbesorger oder ein kurzer Film über die Ordnung“ zum Wettbewerb der Semaine de la Critique der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Zugleich arbeitete er als Regieassistent bei Peter Patzak. 1996 schloss er das Studium der Filmregie als Magister artium mit Auszeichnung ab. Seither betätigte er sich als Drehbuchautor, Cutter und vor allem als Regisseur.




1998 entstand sein Kinodebut „Kubanisch Rauchen“ mit Simon Licht, Thomas Morris und Seymour Cassel in den Hauptrollen. 1999 kehrte er nach Deutschland zurück. 

 

Für seinen Film „Dienstreise – Was für eine Nacht“ erhielt er 2004 den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion und Unterhaltung. 2013 erhielt er einen zweiten Grimme-Preis für „Der Fall Jakob von Metzler“. Den dritten Grimme-Preis erhielt er 2014 für „Mord in Eberswalde“. Zudem wurde Stephan Wagner 2006 für „In Sachen Kaminski“ mit dem Medienpreis Bobby der Lebenshilfe und 2007 mit dem 3sat-Zuschauerpreis des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden für „Einsatz in Hamburg – die letzte Prüfung“ ausgezeichnet. 2009 wurden Drehbuchautor Christian Jeltsch für das Drehbuch und Stephan Wagner für die Regie des „Polizeiruf 110 – Klick gemacht“ mit dem Goldenen Gong ausgezeichnet.

 

 

Stephan Wagner ist Mitglied im Bundesverband Regie, wo er im Februar 2005 in den Vorstand gewählt wurde, als auch Mitglied der Akademie des Österreichischen Films sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Im Dezember 2010 war er Gründungsmitglied der Deutschen Akademie für Fernsehen, deren stellvertretenden Vorsitz er als Vorstand der Sektion Regie bis Oktober 2013 innehatte.

 

Stephan Wagner lehrt Darstellung im Film und Fernsehen.